BGH, 29.07.2009 - 2 StR 265/09 - Vorhersehbarkeit eines tatsächlichen Kausalzusammenhangs und die Erkennbarkeit des Risikozusammenhangs zwischen einer Körperverletzungshandlung und dem konkret eingetretenen, zum Tod des Geschädigten führenden Verlauf; Verwerfung einer Revision als unbegründet

Bundesgerichtshof
Beschl. v. 29.07.2009, Az.: 2 StR 265/09
Gericht: BGH
Entscheidungsform: Beschluss
Datum: 29.07.2009
Referenz: JurionRS 2009, 21938
Aktenzeichen: 2 StR 265/09
 

Verfahrensgang:

vorgehend:

LG Meiningen - 09.03.2009

Verfahrensgegenstand:

Schwerer Raub u.a.

Redaktioneller Leitsatz:

Die Vorhersehbarkeit des tatsächlichen Kausalzusammenhangs und die Erkennbarkeit des Risikozusammenhangs zwischen der Körperverletzungshandlung und dem konkret eingetretenen, zum Tod der Geschädigten führenden Verlauf kann auch dann zu bejahen sein, wenn der Tod der Geschädigten infolge sturzbedingter internistischer Folgeerkrankungen während des Krankenhausaufenthalts eintrat.

Der 2. Strafsenat des Bundesgerichtshofs hat
auf Antrag des Generalbundesanwalts und
nach Anhörung des Beschwerdeführers
am 29. Juli 2009
gemäß § 349 Abs. 2 StPO
beschlossen:

Tenor:

Die Revision des Angeklagten gegen das Urteil des Landgerichts Meiningen vom 9. März 2009 wird als unbegründet verworfen, da die Nachprüfung des Urteils auf Grund der Revisionsrechtfertigung keinen Rechtsfehler zum Nachteil des Angeklagten ergeben hat.

Der Beschwerdeführer hat die Kosten des Rechtsmittels und die der Nebenklägerin im Revisionsverfahren entstandenen notwendigen Auslagen zu tragen.

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