BGH, 29.04.2010 - V ZB 38/10 - Auswirkungen einer Anrechnung der Geschäftsgebühr im Kostenfestsetzungsverfahren

Bundesgerichtshof
Beschl. v. 29.04.2010, Az.: V ZB 38/10
Gericht: BGH
Entscheidungsform: Beschluss
Datum: 29.04.2010
Referenz: JurionRS 2010, 16351
Aktenzeichen: V ZB 38/10
 

Verfahrensgang:

vorgehend:

LG Lüneburg - 08.12.2009 - AZ: 4 O 155/08

OLG Celle - 12.01.2010 - AZ: 2 W 6/10

Rechtsgrundlage:

Nr. 3100 VV RVG

Fundstellen:

AGS 2010, 263-264

DAR 2010, 554-555

FamRZ 2010, 1248

HRA 2010, 12-13

JurBüro 2010, 471-472

PA 2010, 180

RVGreport 2010, 265

Der V. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat
am 29. April 2010
durch
die Richter Dr. Klein, Dr. Lemke, Dr. Schmidt-Räntsch,
die Richterin Dr. Stresemann und
den Richter Dr. Czub
beschlossen:

Tenor:

Auf die Rechtsmittel der Beklagten wird der Beschluss des 2. Zivilsenats des Oberlandesgerichts Celle vom 12. Januar 2010 aufgehoben und der Kostenfestsetzungsbeschluss des Landgerichts Lüneburg vom 8. Dezember 2009 abgeändert.

Die von der Klägerin an die Beklagte zu erstattenden Kosten werden auf 7.959 EUR nebst Zinsen in Höhe von fünf Prozentpunkten über dem Basiszinssatz nach § 247 BGB seit dem 29. Oktober 2009 festgesetzt.

Die Kosten der Rechtsmittelverfahren trägt die Klägerin.

Der Gegenstandswert für das Rechtsbeschwerdeverfahren beträgt 2.044,90 EUR.

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