BGH, 29.01.2010 - V ZR 132/09 - Voraussetzung für die Entstehung eines Zahlungsanspruches für den ersparten Zeitaufwand; Pflegeübernahme einer Person als Gegenleistung für die Übertragung eines Grundstückes

Bundesgerichtshof
Urt. v. 29.01.2010, Az.: V ZR 132/09
Gericht: BGH
Entscheidungsform: Urteil
Datum: 29.01.2010
Referenz: JurionRS 2010, 10945
Aktenzeichen: V ZR 132/09
 

Verfahrensgang:

vorgehend:

AG Grevenbroich - 10.06.2008 - AZ: 11 C 52/08

LG Mönchengladbach - 24.06.2009 - AZ: 4 S 127/08

Rechtsgrundlage:

BGB § 157 D

Fundstellen:

DNotZ 2010, 831-834

EBE/BGH 2010, 74-75

ErbBstg 2010, 93-94

FamRB 2010, 147-148

FamRZ 2010, 554-555

Info M 2010, 235

JA 2010, 544-546

JZ 2010, 222

Life&Law 2011, 26-29

MDR 2010, 614

MittBayNot 2010, 467-468

NJW 2010, 10

NJW 2010, 2649-2651 "Umzug in Pflegeheim"

NotBZ 2010, 182

NWB 2010, 737

NWB direkt 2010, 230

NZM 2010, 759-760

RdW 2010, 240-242

RENOpraxis 2010, 107

StX 2010, 222

WuM 2010, 168-169

WuM 2010, 346-347

ZAP EN-Nr. 0/2010

ZAP EN-Nr. 216/2010

ZEV 2010, 316-317

ZfIR 2010, 254

Amtlicher Leitsatz:

Kann ein Familienangehöriger, der als Gegenleistung für die Übertragung eines Grundstücks die Pflege des Übergebers übernommen hat, seine Leistung wegen Umzugs des Übergebers in ein Pflegeheim nicht mehr erbringen, wird sich dem im Rahmen einer ergänzenden Vertragsauslegung zu ermittelnden hypothetischen Parteiwillen im Zweifel nicht entnehmen lassen, dass an die Stelle des ersparten Zeitaufwands ein Zahlungsanspruch des Übergebers treten soll.

Der V. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat
auf die mündliche Verhandlung vom 29. Januar 2010
durch
den Vorsitzenden Richter Prof. Dr. Krüger,
die Richter Dr. Lemke und Dr. Schmidt-Räntsch,
die Richterin Dr. Stresemann und
den Richter Dr. Czub
für Recht erkannt:

Tenor:

Die Revision gegen das Urteil der 4. Zivilkammer des Landgerichts Mönchengladbach vom 24. Juni 2009 wird auf Kosten des Klägers zurückgewiesen.

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