BGH, 28.10.2010 - VII ZB 116/09 - Anrechnung einer Verfahrensgebühr für eine anwaltliche Tätigkeit in einem Mahnverfahren auf die Verfahrensgebühr für ein nachfolgendes Erkenntnisverfahren mit gleichen Gegenstandswerten i.R.d. Kostenfestsetzung

Bundesgerichtshof
Beschl. v. 28.10.2010, Az.: VII ZB 116/09
Gericht: BGH
Entscheidungsform: Beschluss
Datum: 28.10.2010
Referenz: JurionRS 2010, 27555
Aktenzeichen: VII ZB 116/09
 

Verfahrensgang:

vorgehend:

LG Dresden - 20.01.2009 - AZ: 1 O 1917/08

OLG Dresden - 13.10.2009 - AZ: 3 W 1031/09

Fundstellen:

AGS 2010, 621-622

BRAK-Mitt 2011, 37-38

FamRZ 2011, 105

HRA 2010, 17

JurBüro 2011, 80-81

MDR 2011, 137-138

NJW 2011, 1368-1369

NJW 2011, 8

Rpfleger 2011, 180-181

RVG prof 2011, 116-117

ZfBR 2011, 139-140

Amtlicher Leitsatz:

Ist die anwaltliche Geschäftsgebühr gemäß RVG VV Nr. 2300 tituliert und dem Erkenntnisverfahren ein Mahnverfahren mit gleichen Gegenstandswerten vorausgegangen, ist bei der Kostenfestsetzung die gemäß RVG VV Nr. 3305 entstandene Verfahrensgebühr für die Tätigkeit im Mahnverfahren auf die gemäß RVG VV Nr. 3100 entstandene Verfahrensgebühr in vollem Umfang anzurechnen.

Der VII. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat
am 28. Oktober 2010
durch
den Vorsitzenden Richter Prof. Dr. Kniffka,
den Richter Bauner,
die Richterin Safari Chabestari und
die Richter Halfmeier und Leupertz
beschlossen:

Tenor:

Die Rechtsbeschwerde der Kläger gegen den Beschluss des 3. Zivilsenats des Oberlandesgerichts Dresden vom 13. Oktober 2009 wird zurückgewiesen.

Die Kläger tragen die Kosten des Rechtsbeschwerdeverfahrens.

Gegenstandswert: 469,46 EUR

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