BGH, 28.06.2010 - AnwZ (B) 29/09 - Erforderlichkeit einer Glaubhaftmachung einer als Grund für eine kurzfristige Verlegung einer mündlichen Verhandlung behaupteten unvorhersehbar aufgetretenen akuten Erkrankung

Bundesgerichtshof
Beschl. v. 28.06.2010, Az.: AnwZ (B) 29/09
Gericht: BGH
Entscheidungsform: Beschluss
Datum: 28.06.2010
Referenz: JurionRS 2010, 20468
Aktenzeichen: AnwZ (B) 29/09
 

Verfahrensgang:

vorgehend:

AGH Hessen - 08.06.2009 - AZ: 1 AGH 32/08

Verfahrensgegenstand:

Widerruf der Zulassung zur Rechtsanwaltschaft
hier: Anhörungsrüge nach § 29 a FGG a.F.

Redaktioneller Leitsatz:

Eine kurz vor der mündlichen Verhandlung unvorhersehbar aufgetretene akute Erkrankung kann ein Fernbleiben im Termin nur dann entschuldigen, wenn die Erkrankung glaubhaft gemacht worden ist.

Der Bundesgerichtshof, Senat für Anwaltssachen, hat
durch
den Vorsitzenden Richter Dr. Ganter,
die Richterinnen Roggenbuck und Lohmann sowie
die Rechtsanwälte Dr. Wüllrich und Dr. Braeuer
am 28. Juni 2010
beschlossen:

Tenor:

Die Rüge des Antragstellers, durch den Senatsbeschluss vom 22. März 2010 in seinem Anspruch auf rechtliches Gehör verletzt worden zu sein, wird zurückgewiesen.

Der Antragsteller trägt die Kosten seines Rechtsbehelfs.

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