BGH, 27.05.2010 - VII ZR 165/09 - Wirksamkeit einer Klausel über die Verpflichtung des Bauherrn zur Vorlage einer selbstschuldnerischen Bürgschaft eines Kreditinstitutes bei dem beauftragten Unternehmen

Bundesgerichtshof
Urt. v. 27.05.2010, Az.: VII ZR 165/09
Gericht: BGH
Entscheidungsform: Urteil
Datum: 27.05.2010
Referenz: JurionRS 2010, 17298
Aktenzeichen: VII ZR 165/09
 

Verfahrensgang:

vorgehend:

LG Hannover - 10.02.2009 - AZ: 18 O 229/08

OLG Celle - 19.08.2009 - AZ: 13 U 48/09

Fundstellen:

BauR 2010, 1219-1222

BBB 2010, 77

DB 2010, 9

DNotI-Report 2010, 134-135

DNotZ 2010, 910-913

EBE/BGH 2010, 206-208

EWiR 2010, 703

IBR 2010, 451

IBR 2010, 452

IBR 2010, 500

IBR 2010, 499

IBR 2010, 501

MDR 2010, 859

MDR 2010, 15

NJ 2010, 514-516

NJW 2010, 8

NJW 2010, 2272-2274

NJW-Spezial 2010, 429-430

NWB 2010, 1808-1809

NWB direkt 2010, 629-630

NZBau 2010, 6

NZBau 2010, 495-497

UBB 2010, 3-4

WM 2010, 1215-1217

ZAP EN-Nr. 441/2010

ZAP EN-Nr. 0/2010

ZfBR 2010, 661-664

ZfIR 2010, 478

ZfIR 2010, 5

ZGS 2010, 295 (Pressemitteilung)

ZIP 2010, 43

Amtlicher Leitsatz:

Die Klausel in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen eines Einfamilienfertighausanbieters in Verträgen mit privaten Bauherren

"Der Bauherr ist verpflichtet, spätestens acht Wochen vor dem vorgesehenen Baubeginn dem Unternehmen eine unbefristete, selbstschuldnerische Bürgschaft eines in Deutschland zugelassenen Kreditinstituts in Höhe der nach dem vorliegenden Vertrag geschuldeten Gesamtvergütung (unter Berücksichtigung von aus Sonderwünschen resultierenden Mehr- oder Minderkosten) zur Absicherung aller sich aus dem vorliegenden Vertrag ergebenden Zahlungsverpflichtungen des Bauherrn vorzulegen."

ist nicht gemäß § 307 BGB unwirksam.

Der VII. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat
auf die mündliche Verhandlung vom 27. Mai 2010
durch
den Richter Dr. Kuffer,
die Richterin Safari Chabestari und
die Richter Dr. Eick, Halfmeier und Leupertz
fürRecht erkannt:

Tenor:

Die Revision des Klägers gegen das Urteil des 13. Zivilsenats des Oberlandesgerichts Celle vom 19. August 2009 wird zurückgewiesen.

Der Kläger trägt die Kosten des Revisionsverfahrens und die im Verfahren über die Beschwerde gegen die teilweise Nichtzulassung der Revision angefallenen außergerichtlichen Kosten.

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