BGH, 27.04.2010 - 3 StR 112/10 - Wirtschaftliche Mitverfügungsgewalt eines Täters über einen Vermögensgegenstand als Voraussetzung der Zurechnung des gesamten Beutewerts i.R.e. Verurteilung wegen schweren Bandendiebstahls

Bundesgerichtshof
Beschl. v. 27.04.2010, Az.: 3 StR 112/10
Gericht: BGH
Entscheidungsform: Beschluss
Datum: 27.04.2010
Referenz: JurionRS 2010, 15837
Aktenzeichen: 3 StR 112/10
 

Verfahrensgang:

vorgehend:

LG Verden - 10.12.2009

Fundstelle:

NStZ 2010, 568-569

Verfahrensgegenstand:

Schwerer Bandendiebstahl u. a.
hier: Revision der Angeklagten M.

Der 3. Strafsenat des Bundesgerichtshofs hat
nach Anhörung der Beschwerdeführerin und
des Generalbundesanwalts - zu 2. auf dessen Antrag -
am 27. April 2010
gemäß § 349 Abs. 2 und 4, § 354 Abs. 1, § 357 Satz 1 StPO
einstimmig beschlossen:

Tenor:

  1. 1.

    Auf die Revision der Angeklagten M. wird das Urteil des Landgerichts Verden vom 10. Dezember 2009, soweit es sie und den Angeklagten K. betrifft, in der Bezeichnung des Erlangten dahin abgeändert, dass die Angeklagte M. 2.800 Euro und der Angeklagte K. 6.800 Euro erlangt haben.

  2. 2.

    Die weitergehende Revision wird als unbegründet verworfen.

  3. 3.

    Die Beschwerdeführerin hat die Kosten ihres Rechtsmittels zu tragen.

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