BGH, 27.01.2011 - VII ZB 21/09 - Bemessung des Wertes des Beschwerdegegenstandes eines erstinstanzlich unterlegenen Beklagten einer Vollstreckungsabwehrklage anhand der materiellen Belastung durch den rechtskraftfähigen Inhalt der Entscheidung

Bundesgerichtshof
Beschl. v. 27.01.2011, Az.: VII ZB 21/09
Gericht: BGH
Entscheidungsform: Beschluss
Datum: 27.01.2011
Referenz: JurionRS 2011, 10805
Aktenzeichen: VII ZB 21/09
 

Verfahrensgang:

vorgehend:

LG Kempten - 20.08.2008 - AZ: 1 O 949/08

OLG München - 23.12.2008 - AZ: 27 U 596/08

Fundstellen:

AGS 2011, 394-395

FamRZ 2011, 560

JurBüro 2011, 329-330

MDR 2011, 505

NJW 2011, 8

NJW-RR 2011, 489-490

RVG prof 2012, 2

RVG prof 2012, 146

RVGreport 2011, 312

ZAP 2011, 396

ZAP EN-Nr. 268/2011

Amtlicher Leitsatz:

ZPO §§ 511 Abs. 2 Nr. 1, 767

Der Wert des Beschwerdegegenstandes eines erstinstanzlich unterlegenen Beklagten einer Vollstreckungsabwehrklage richtet sich danach, inwieweit die Zwangsvollstreckung für unzulässig erklärt worden, er durch den rechtskraftfähigen Inhalt der Entscheidung mithin materiell belastet ist (Bestätigung von BGH, Beschluss vom 2. Juli 2009 - V ZB 40/09, NJW-RR 2009, 1431).

Der VII. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat
am 27. Januar 2011
durch
den Vorsitzenden Richter Prof. Dr. Kniffka und
die Richter Dr. Kuffer, Bauner, Halfmeier und Prof. Leupertz
beschlossen:

Tenor:

Auf die Rechtsbeschwerde der Beklagten wird der Beschluss des 27. Zivilsenats des Oberlandesgerichts München, Zivilsenate in Augsburg, vom 23. Dezember 2008 aufgehoben.

Die Sache wird zur erneuten Entscheidung, auch über die Kosten der Rechtsbeschwerde, an das Berufungsgericht zurückverwiesen.

Der Gegenstandswert für das Rechtsbeschwerdeverfahren beträgt 987,33 €.

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