BGH, 25.01.2011 - XI ZR 100/09 - Subjektive Voraussetzungen der Teilnahme eines ausländischen Brokers an einer vorsätzlichen sittenwidrigen Schädigung von Kapitalanlegern durch einen inländischen Terminoptionsvermittler

Bundesgerichtshof
Urt. v. 25.01.2011, Az.: XI ZR 100/09
Gericht: BGH
Entscheidungsform: Urteil
Datum: 25.01.2011
Referenz: JurionRS 2011, 12391
Aktenzeichen: XI ZR 100/09
 

Verfahrensgang:

vorgehend:

LG Düsseldorf - 26.10.2007 - AZ: 10 O 60/07

OLG Düsseldorf - 29.01.2009 - AZ: I-6 U 254/07

nachgehend:

BGH - 13.04.2011 - AZ: XI ZR 100/09

Fundstellen:

DB 2011, 7

MDR 2011, 602

RIW/AWD 2011, 406-410

WM 2011, 645-650

ZBB 2011, 210

ZIP 2011, 1215-1219

Amtlicher Leitsatz:

BGB § 826 A, § 830 Abs. 2

Zu den subjektiven Voraussetzungen der Teilnahme eines ausländischen Brokers an einer vorsätzlichen sittenwidrigen Schädigung von Kapitalanlegern durch einen inländischen Terminoptionsvermittler.

Der XI. Zivilsenat des Bundesgerichtshofes hat
auf die mündliche Verhandlung vom 25. Januar 2011
durch
den Vorsitzenden Richter Wiechers und
die Richter Dr. Ellenberger, Maihold, Dr. Matthias und Pamp
für Recht erkannt:

Tenor:

Auf die Revision der Beklagten wird das Urteil des 6. Zivilsenats des Oberlandesgerichts Düsseldorf vom 29. Januar 2009 im Kostenpunkt und insoweit aufgehoben, als zum Nachteil der Beklagten entschieden worden ist.

Im Umfang der Aufhebung wird die Sache zur neuen Verhandlung und Entscheidung, auch über die Kosten des Revisionsverfahrens, an das Berufungsgericht zurückverwiesen.

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