BGH, 24.11.2010 - 5 StR 462/10 - Verwerfung der Revision eines wegen sexuellen Missbrauchs Verurteilten mit Ausnahme einer Änderung der Verurteilung wegen sexuellen Missbrauchs eines Schutzbefohlenen von 16 in 15 Fällen

Bundesgerichtshof
Beschl. v. 24.11.2010, Az.: 5 StR 462/10
Gericht: BGH
Entscheidungsform: Beschluss
Datum: 24.11.2010
Referenz: JurionRS 2010, 29854
Aktenzeichen: 5 StR 462/10
 

Verfahrensgang:

vorgehend:

LG Berlin - 21.06.2010

Verfahrensgegenstand:

Sexueller Missbrauch eines Kindes u. a.

Der 5. Strafsenat des Bundesgerichtshofs hat
am 24. November 2010
beschlossen:

Tenor:

Die Revision des Angeklagten gegen das Urteil des Landgerichts Berlin vom 21. Juni 2010 wird nach § 349 Abs. 2 StPO als unbegründet verworfen, hinsichtlich der Verurteilung wegen sexuellen Missbrauchs eines Schutzbefohlenen jedoch aus den Gründen der Antragsschrift des Generalbundesanwalts vom 25. Oktober 2010 mit der Maßgabe (§ 349 Abs. 4 StPO), dass der Angeklagte nicht in "16 Fällen" sondern in "15 Fällen" verurteilt ist.

Der Beschwerdeführer hat die Kosten des Rechtsmittels und die dadurch dem Adhäsions- und Nebenkläger entstandenen notwendigen Auslagen zu tragen.

Prozesskostenhilfe für das Adhäsionsverfahren in der Revisionsinstanz gewährt.

Dem Angeklagten wird unter Beiordnung seiner Verteidigerin

Diese Artikel im Bereich Strafrecht und Justizvollzug könnten Sie interessieren

Kinderpunsch statt Glühwein – warum schon ein Glühwein den Führerschein kosten kann

Kinderpunsch statt Glühwein – warum schon ein Glühwein den Führerschein kosten kann

Alle Jahre wieder locken alkoholische Heißgetränke wie Glühwein und Punsch auf Weihnachtsmärkten und bei Weihnachtsfeiern. Dabei unterschätzen viele die Wirkung von Glühwein und Punsch. mehr

So verkorkst ist das deutsche Sexualstrafrecht

So verkorkst ist das deutsche Sexualstrafrecht

Sex ist zwar die schönste aber nicht unbedingt die einfachste Sache der Welt – zumindest rein rechtlich ... mehr

Verschärfung und Erweiterung des Sexualstrafrechts in Kraft

Verschärfung und Erweiterung des Sexualstrafrechts in Kraft

Das lang kontrovers diskutierte „Gesetz zur Verbesserung des Schutzes der sexuellen Selbstbestimmung“, ist nun am 10.11.2016 in Kraft getreten. Es führt zu einer Verschärfung im Sexualstrafrechts.… mehr