BGH, 23.09.2010 - IX ZR 243/09 - Fehlen einer Regelung in der Gesamtvollstreckungsordnung zur Rechnungslegung des abberufenen Verwalters über seine Tätigkeit gegenüber dem nachfolgenden Verwalter

Bundesgerichtshof
Urt. v. 23.09.2010, Az.: IX ZR 243/09
Gericht: BGH
Entscheidungsform: Urteil
Datum: 23.09.2010
Referenz: JurionRS 2010, 25777
Aktenzeichen: IX ZR 243/09
 

Verfahrensgang:

vorgehend:

AG Stendal - 17.06.2009 - AZ: 3 C 1043/08

LG Stendal - 17.12.2009 - AZ: 22 S 77/09

Rechtsgrundlagen:

§ 18 Abs. 4 GesO

§ 86 S. 3 KO

§ 66 Abs. 1 InsO

Fundstellen:

NZI 2010, 984-985

ZInsO 2010, 2134-2136

ZIP 2010, 2209-2211

Redaktioneller Leitsatz:

Der neue Insolvenzverwalter hat keinen eigenen Anspruch auf Rechnungslegung gegen den abberufenen Verwalter.

Der IX. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat
auf die mündliche Verhandlung vom 23. September 2010
durch
den Vorsitzenden Richter Dr. Ganter,
die Richter Raebel, Prof. Dr. Kayser, Prof. Dr. Gehrlein und Grupp
für Recht erkannt:

Tenor:

Die Revision gegen das Urteil der Zivilkammer 2 des Landgerichts Stendal vom 17. Dezember 2009 wird auf Kosten des Klägers zurückgewiesen.

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