BGH, 23.09.2010 - IX ZA 21/10 - Einlegung eines Rechtsmittels im eigenen Namen durch einen vorläufigen Insolvenzverwalter sowohl gegen seine Entlassung als auch für die Masse

Bundesgerichtshof
Beschl. v. 23.09.2010, Az.: IX ZA 21/10
Gericht: BGH
Entscheidungsform: Beschluss
Datum: 23.09.2010
Referenz: JurionRS 2010, 25121
Aktenzeichen: IX ZA 21/10
 

Verfahrensgang:

vorgehend:

AG Hamburg - 18.01.2010 - AZ: 67c IN 14/10

LG Hamburg - 04.03.2010 - AZ: 326 T 6/10

Fundstellen:

AnwBl 2011, 58-59

BB 2010, 2642

MDR 2010, 1422

NJW 2010, 10

WM 2010, 2089-2090

ZInsO 2010, 2093

ZIP 2010, 2118

ZVI 2010, 421-422

Amtlicher Leitsatz:

ZPO § 114; InsO § 59 Abs. 2

Der vorläufige Insolvenzverwalter kann gegen seine Entlassung Rechtsmittel nur im eigenen Namen, nicht für die Masse einlegen.

Der IX. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat
durch
den Vorsitzenden Richter Dr. Ganter und
die Richter Prof. Dr. Gehrlein, Vill, Dr. Fischer und Grupp
am 23. September 2010
beschlossen:

Tenor:

Der Antrag des Insolvenzverwalters auf Gewährung von Prozesskostenhilfe zur Durchführung des Rechtsbeschwerdeverfahrens gegen den Beschluss der Zivilkammer 26 des Landgerichts Hamburg vom 4. März 2010 wird abgelehnt.

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