BGH, 23.08.2010 - IX ZB 142/10 - Zulässigkeit einer Rechtsbeschwerde bei fehlender Unterzeichnung durch einen bei dem Bundesgerichtshof zugelassenen Rechtsanwalt, Versäumung der Einlegungsfrist und Fehlen eines Zulässigkeitsgrundes

Bundesgerichtshof
Beschl. v. 23.08.2010, Az.: IX ZB 142/10
Gericht: BGH
Entscheidungsform: Beschluss
Datum: 23.08.2010
Referenz: JurionRS 2010, 22317
Aktenzeichen: IX ZB 142/10
 

Verfahrensgang:

vorgehend:

AG Magdeburg - 08.04.2010 - AZ: 351 IN 212/05

LG Magdeburg - 31.05.2010 - AZ: 3 T 249/10

Redaktioneller Leitsatz:

Eine beim Bundesgerichtshof eingelegte Rechtsbeschwerde muss nach § 78 Abs. 1 S. 3 ZPO durch einen beim Bundesgerichtshof zugelassenen Rechtsanwalt unterzeichnet sein.

Der IX. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat
durch
die Richter Prof. Dr. Kayser, Prof. Dr. Gehrlein, Dr. Fischer, Dr. Pape und Grupp
am 23. August 2010
beschlossen:

Tenor:

Die Rechtsbeschwerde der Schuldnerin gegen den Beschluss der 3. Zivilkammer des Landgerichts Magdeburg vom 31. Mai 2010 wird auf Kosten der Schuldnerin als unzulässig verworfen.

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