BGH, 21.10.2009 - AnwZ (B) 57/09 - Widerruf der Zulassung zur Rechtsanwaltschaft wegen Vermögenverfalls sowie wegen fehlender Berufshaftpflichtversicherung; Entscheidung über die Verfahrenskosten und notwendigen Auslagen

Bundesgerichtshof
Beschl. v. 21.10.2009, Az.: AnwZ (B) 57/09
Gericht: BGH
Entscheidungsform: Beschluss
Datum: 21.10.2009
Referenz: JurionRS 2009, 26635
Aktenzeichen: AnwZ (B) 57/09
 

Verfahrensgang:

vorgehend:

AGH Nordrhein-Westfalen - 12.12.2008 - AZ: 1 AGH 94/08

Verfahrensgegenstand:

Widerruf der Zulassung zur Rechtsanwaltschaft

Redaktioneller Leitsatz:

Ist die Zulassung eines Rechtsanwalts bestandskräftig widerrufen worden, besteht kein Rechtsschutzbedürfnis für die Überprüfung eines weiteren Widerrufsgrundes.

Der Bundesgerichtshof, Senat für Anwaltssachen, hat
durch
den Vorsitzenden Richter Dr. Ganter,
die Richter Dr. Ernemann und Dr. Frellesen sowie
die Rechtsanwälte Prof. Dr. Stüer und Prof. Dr. Quaas
am 21. Oktober 2009
beschlossen:

Tenor:

Der Antragsteller hat die Kosten des in der Hauptsache erledigten Verfahrens zu tragen und der Antragsgegnerin die ihr im Beschwerdeverfahren sowie im Verfahren vor dem Anwaltsgerichtshof entstandenen notwendigen außergerichtlichen Auslagen zu erstatten.

Der Geschäftswert für das Beschwerdeverfahren wird auf 50.000 EUR festgesetzt.

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