BGH, 21.04.2011 - 3 StR 46/11 - Ein Freispruch vom Vorwurf der Vergewaltigung kann auch erfolgen, wenn die Vergewaltigung im Tagebuch des Opfers vermerkt ist und der Beschuldigte für eine Therapie Zahlungen leistet

Bundesgerichtshof
Urt. v. 21.04.2011, Az.: 3 StR 46/11
Gericht: BGH
Entscheidungsform: Urteil
Datum: 21.04.2011
Referenz: JurionRS 2011, 16244
Aktenzeichen: 3 StR 46/11
 

Verfahrensgang:

vorgehend:

LG Bückenburg - 16.08.2010

Rechtsgrundlage:

§ 400 Abs. 1 StPO

Verfahrensgegenstand:

Schwerer sexueller Missbrauch von Kindern u.a.

Der 3. Strafsenat des Bundesgerichtshofs hat
in der Sitzung vom 21. April 2011,
an der teilgenommen haben:
Vorsitzender Richter am Bundesgerichtshof Becker,
die Richter am Bundesgerichtshof Pfister, von Lienen,
Hubert, Dr. Schäfer als beisitzende Richter,
für Recht erkannt:

Tenor:

  1. 1.

    Die Revisionen der Nebenklägerinnen gegen das Urteil des Landgerichts Bückeburg vom 16. August 2010 werden verworfen.

    Die Beschwerdeführerinnen haben die Kosten ihrer Rechtsmittel und die dem Angeklagten dadurch jeweils entstandenen notwendigen Auslagen zu tragen.

  2. 2.

    Die sofortige Beschwerde der Nebenklägerin B. gegen die Auslagenentscheidung des vorbezeichneten Urteils wird verworfen.

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