BGH, 21.01.2010 - III ZR 147/09 - Analoge Abrechenbarkeit des Einsatzes einer computerunterstützten Navigationstechnik bei Durchführung einer Totalendoprothese des Kniegelenks; Begriff der Selbstständigkeit einer ärztlichen Leistung

Bundesgerichtshof
Urt. v. 21.01.2010, Az.: III ZR 147/09
Gericht: BGH
Entscheidungsform: Urteil
Datum: 21.01.2010
Referenz: JurionRS 2010, 10358
Aktenzeichen: III ZR 147/09
 

Verfahrensgang:

vorgehend:

AG Dieburg - 21.10.2008 - AZ: 29 C 28/08

LG Darmstadt - 24.04.2009 - AZ: 7 S 254/08

Rechtsgrundlagen:

§ 4 Abs. 2 S. 1 GOÄ

§ 6 Abs. 2 GOÄ

Nr. 2153Gebührenverzeichnis GOÄ

Nr. 2562 Gebührenverzeichnis GOÄ

Fundstellen:

ArztR 2010, 248-249

GesR 2010, 197

JZ 2010, 283

MDR 2010, 432-433

MedR 2010, 314

NJW-RR 2010, 1355-1357

VersR 2010, 1042-1044

ZMGR 2010, 119-120

Amtlicher Leitsatz:

Der Einsatz einer computerunterstützten Navigationstechnik bei Durchführung einer Totalendoprothese des Kniegelenks nach Nr. 2153 ist nicht nach Nr. 2562 analog abrechenbar.

Der III. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat
auf die mündliche Verhandlung vom 21. Januar 2010
durch
den Vizepräsidenten Schlick,
die Richter Dörr, Dr. Herrmann, Seiters und Tombrink
für Recht erkannt:

Tenor:

Die Revision der Klägerin gegen das Urteil der 7. Zivilkammer des Landgerichts Darmstadt vom 24. April 2009 wird zurückgewiesen.

Die Klägerin hat die Kosten des Revisionsrechtszugs zu tragen.

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