BGH, 20.12.2011 - AnwZ (Brfg) 21/11 - Bestimmung der Begründungsfrist für einen Antrag auf Zulassung der Berufung bei Fehlen eines Nachweises über die Zustellung an den Prozessbevollmächtigten

Bundesgerichtshof
Beschl. v. 20.12.2011, Az.: AnwZ (Brfg) 21/11
Gericht: BGH
Entscheidungsform: Beschluss
Datum: 20.12.2011
Referenz: JurionRS 2011, 33906
Aktenzeichen: AnwZ (Brfg) 21/11
 

Verfahrensgang:

vorgehend:

AGH Nordrhein-Westfalen - 21.01.2011 - AZ: 1 AGH 78/10

Verfahrensgegenstand:

Widerruf der Zulassung zur Rechtsanwaltschaft

Redaktioneller Leitsatz:

Die Antragsbegründungsfrist für den Antrag auf Zulassung der Berufung beträgt nach § 112e S. 2 BRAO, § 124a Abs. 4 S. 4 VwGO zwei Monate und beginnt mit der Zustellung des vollständigen Urteils.

Der Bundesgerichtshof, Senat für Anwaltssachen, hat durch den Präsidenten des Bundesgerichtshofs Prof. Dr. Tolksdorf, die Richter Prof. Dr. König und Seiters sowie die Rechtsanwälte Dr. Wüllrich und Prof. Dr. Stüer am 20. Dezember 2011

beschlossen:

Tenor:

Der Antrag des Klägers auf Zulassung der Berufung gegen das Urteil des 1. Senats des Anwaltsgerichtshofs des Landes Nordrhein-Westfalen vom 21. Januar 2011 wird abgelehnt.

Der Kläger hat die Kosten des Zulassungsverfahrens zu tragen.

Der Streitwert für das Zulassungsverfahren wird auf 50.000 € festgesetzt.

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