BGH, 20.07.2011 - 2 StR 108/11 - Zurückweisung der Sache aufgrund fehlerhafter Annahme des Vorliegens einer Tateinheit und damit möglicherweise rechtsfehlerhafter Bildung der Gesamtstrafe

Bundesgerichtshof
Beschl. v. 20.07.2011, Az.: 2 StR 108/11
Gericht: BGH
Entscheidungsform: Beschluss
Datum: 20.07.2011
Referenz: JurionRS 2011, 21750
Aktenzeichen: 2 StR 108/11
 

Verfahrensgang:

vorgehend:

LG Frankfurt am Main - 27.10.2010

Rechtsgrundlage:

§ 349 Abs. 2 StPO

Verfahrensgegenstand:

Versuchter Mord u.a.

Der 2. Strafsenat des Bundesgerichtshofs hat
nach Anhörung des Generalbundesanwalts und des Beschwerdeführers
am 20. Juli 2011
gemäß § 349 Abs. 2 und Abs. 4 StPO
beschlossen:

Tenor:

Auf die Revision des Angeklagten wird das Urteil des Landgerichts Frankfurt am Main vom 27. Oktober 2010 im Ausspruch über die Gesamtstrafe mit den dazugehörigen Feststellungen aufgehoben.

Die Sache wird im Umfang der Aufhebung und zur Festsetzung der Tagessatzhöhe in den Fällen der Verurteilung wegen Körperverletzung und Bedrohung zu neuer Verhandlung und Entscheidung, auch über die Kosten des Rechtsmittels, an eine andere Schwurgerichtskammer des Landgerichts zurückverwiesen.

Die weitergehende Revision wird verworfen.

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