BGH, 19.08.2010 - VII ZR 169/09 - Generalunternehmer als Baugeldempfänger; Anforderungen an den Nachweis einer zweckentsprechender Verwendung von Baugeld

Bundesgerichtshof
Urt. v. 19.08.2010, Az.: VII ZR 169/09
Gericht: BGH
Entscheidungsform: Urteil
Datum: 19.08.2010
Referenz: JurionRS 2010, 22940
Aktenzeichen: VII ZR 169/09
 

Verfahrensgang:

vorgehend:

AG Potsdam - 19.12.2008 - AZ: 24 C 484/08

LG Potsdam - 09.09.2009 - AZ: 6 S 7/09

Fundstellen:

BauR 2010, 2107-2111

BauSV 2011, 75-76

EBE/BGH 2010, 309-311

GWR 2010, 485

IBR 2010, 628

IBR 2010, 627

IBR 2011, 76

MDR 2010, 1249-1250

NJW 2010, 3365-3367 "Nachweis zweckentsprechender Verwendung"

NJW-Spezial 2010, 621

NZBau 2010, 746-748

NZM 2010, 910-912

WM 2010, 2090-2093

ZfBR 2010, 777-780

Amtlicher Leitsatz:

GSB § 1 Abs. 1

  1. a)

    Ein Generalunternehmer kann auch dann Empfänger vom Baugeld sein, wenn nachträglich Leistungen vom Auftraggeber selbst übernommen werden.

  2. b)

    Der Nachweis zweckentsprechender Verwendung des Baugeldes ist geführt, wenn feststeht, dass Baugläubiger in Höhe des Baugeldbetrages befriedigt worden sind.

Der VII. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat
am 19. August 2010
im schriftlichen Verfahren, in dem Schriftsätze bis 4. August 2010 eingereicht werden konnten,
durch
den Vorsitzenden Richter Prof. Dr. Kniffka,
den Richter Dr. Kuffer,
den Richter Bauner,
die Richterin Safari Chabestari und
den Richter Dr. Eick
für Recht erkannt:

Tenor:

Auf die Revision des Beklagten wird das Urteil der 6. Zivilkammer des Landgerichts Potsdam vom 9. September 2009 aufgehoben.

Die Sache wird zur neuen Verhandlung und Entscheidung, auch über die Kosten des Revisionsverfahrens, an das Berufungsgericht zurückverwiesen.

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