BGH, 17.12.2009 - III ZR 41/08 - Aufklärungspflichten eines in ein Kapitalanlageprojekt eingebundenen Treuhandkommanditisten gegenüber einem zukünftigen Treugeber; Aufklärungspflichten im Zusammenhang mit dem Erwerb einer Beteiligung an einer Gesellschaft für internationale Filmproduktion; Pflichtverletzung des Treuhandkommanditisten bei Nichtinformation des künftigen Treugebers über bekannte regelwidrige Auffälligkeiten bei Annahme des Vertragsangebots

Bundesgerichtshof
Urt. v. 17.12.2009, Az.: III ZR 41/08
Gericht: BGH
Entscheidungsform: Urteil
Datum: 17.12.2009
Referenz: JurionRS 2009, 29732
Aktenzeichen: III ZR 41/08
 

Verfahrensgang:

vorgehend:

LG München I - 20.03.2007 - AZ: 32 O 18239/05

OLG München - 04.12.2007 - AZ: 18 U 3185/07

Rechtsgrundlage:

§ 181 BGB

Fundstelle:

NZG 2010, 231-233

Der III. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat
auf die mündliche Verhandlung vom 17. Dezember 2009
durch
den Vizepräsidenten Schlick und
die Richter Dörr, Dr. Herrmann, Hucke und Tombrink
für Recht erkannt:

Tenor:

Auf die Revision des Klägers wird das Urteil des 18. Zivilsenats des Oberlandesgerichts München vom 4. Dezember 2007 im Kostenpunkt und insoweit aufgehoben, als es die im Berufungsurteil (S. 6 f) wiedergegebenen Klageanträge zu I und II gegen die Beklagte zu 1 betrifft.

Im Umfang der Aufhebung wird die Sache zur neuen Verhandlung und Entscheidung, auch über die Kosten des Revisionsrechtszugs, an das Berufungsgericht zurückverwiesen.

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