BGH, 17.08.2011 - 2 StR 275/11 - Notwendigkeit des Vorliegens von genauen Feststellungen zu konkreten Tatbeiträgen für eine Verurteilung als Mittäter

Bundesgerichtshof
Beschl. v. 17.08.2011, Az.: 2 StR 275/11
Gericht: BGH
Entscheidungsform: Beschluss
Datum: 17.08.2011
Referenz: JurionRS 2011, 28028
Aktenzeichen: 2 StR 275/11
 

Verfahrensgang:

vorgehend:

LG Köln - 24.02.2011

Fundstellen:

NStZ-RR 2012, 297-298

NStZ-RR 2012, 303

Verfahrensgegenstand:

schwerer Raub u.a.

Der 2. Strafsenat des Bundesgerichtshofs hat nach Anhörung des Generalbundesanwalts und der Beschwerdeführer am 17. August 2011 gemäß § 349 Abs. 2 und 4 StPO beschlossen:

Tenor:

Auf die Revision des Angeklagten M. wird das Urteil des Landgerichts Köln vom 24. Februar 2011, soweit es diesen Angeklagten betrifft, aufgehoben; die Feststellungen zum äußeren Tatgeschehen bleiben jedoch aufrecht erhalten.

Auf die Revision des Angeklagten P. wird das vorgenannte Urteil im Strafausspruch mit den Feststellungen aufgehoben.

Im Umfang der Aufhebung wird die Sache zu neuer Verhandlung und Entscheidung, auch über die Kosten der Rechtsmittel, an eine andere Strafkammer des Landgerichts zurückverwiesen.

Die weitergehenden Revisionen der Angeklagten werden verworfen.

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