BGH, 17.05.2011 - XI ZR 299/08 - Schadensersatzanspruch eines Deutschen gegen ein Brokerhaus mit Sitz im US-Bundesstaat N. wegen Verlusten im Zusammenhang mit Terminoptionsgeschäften an US-amerikanischen Börsen; Internationale Zuständigkeit deutscher Gerichte; Vermittlung chancenloser Terminoptionsgeschäfte und Anweisung der einzelnen Kauforder und Verkaufsorders für den Anleger über einen Untervermittler

Bundesgerichtshof
Urt. v. 17.05.2011, Az.: XI ZR 299/08
Gericht: BGH
Entscheidungsform: Urteil
Datum: 17.05.2011
Referenz: JurionRS 2011, 20458
Aktenzeichen: XI ZR 299/08
 

Verfahrensgang:

vorgehend:

LG Düsseldorf - 09.11.2006 - AZ: 8 O 86/06

OLG Düsseldorf - 20.12.2007 - AZ: I-6 U 242/06

Der XI. Zivilsenat des Bundesgerichtshofes hat
auf die mündliche Verhandlung vom 17. Mai 2011
durch
den Richter Dr. Joeres als Vorsitzenden und
die Richter Dr. Ellenberger, Maihold, Dr. Matthias und Pamp
für Recht erkannt:

Tenor:

Auf die Revision des Klägers zu 2) wird das Urteil des 6. Zivilsenats des Oberlandesgerichts Düsseldorf vom 20. Dezember 2007 im Kostenpunkt und insoweit aufgehoben, als zum Nachteil des Klägers zu 2) entschieden worden ist.

Im Umfang der Aufhebung wird die Sache zur neuen Verhandlung und Entscheidung, auch über die Kosten des Revisionsverfahrens, an das Berufungsgericht zurückverwiesen.

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