BGH, 17.03.2011 - 4 StR 49/11 - Entfallen der Rechtsfolgen bei Einbeziehung eines früheren Urteils in die nunmehrige Entscheidung

Bundesgerichtshof
Beschl. v. 17.03.2011, Az.: 4 StR 49/11
Gericht: BGH
Entscheidungsform: Beschluss
Datum: 17.03.2011
Referenz: JurionRS 2011, 13505
Aktenzeichen: 4 StR 49/11
 

Verfahrensgang:

vorgehend:

LG Rostock - 11.10.2010

Fundstellen:

StraFo 2011, 240

StV 2011, 591

Verfahrensgegenstand:

Schwere räuberische Erpressung u.a.

Der 4. Strafsenat des Bundesgerichtshofs hat
nach Anhörung des Generalbundesanwalts und des Beschwerdeführers
am 17. März 2011
gemäß § 349 Abs. 2 und 4 StPO
beschlossen:

Tenor:

  1. 1.

    Auf die Revision des Angeklagten wird das Urteil des Landgerichts Rostock vom 11. Oktober 2010 im Rechtsfolgenausspruch mit den Feststellungen aufgehoben.

  2. 2.

    Im Umfang der Aufhebung wird die Sache zu neuer Verhandlung und Entscheidung, auch über die Kosten des Rechtsmittels, an eine andere als Jugendkammer zuständige Strafkammer des Landgerichts zurückverwiesen.

  3. 3.

    Die weiter gehende Revision des Angeklagten wird verworfen.

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