BGH, 16.12.2010 - IX ZB 87/10 - Glaubhaftmachung einer Forderung als Zulässigkeitsvoraussetzung für einen Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens über das Vermögen des Schuldners bei fehlender Äußerung des Schuldners im Verfahren

Bundesgerichtshof
Beschl. v. 16.12.2010, Az.: IX ZB 87/10
Gericht: BGH
Entscheidungsform: Beschluss
Datum: 16.12.2010
Referenz: JurionRS 2010, 31241
Aktenzeichen: IX ZB 87/10
 

Verfahrensgang:

vorgehend:

AG Dresden - 06.05.2009 - AZ: 531 IN 387/09

LG Dresden - 23.03.2010 - AZ: 5 T 438/09

Rechtsgrundlage:

§ 14 Abs. 1 InsO

Redaktioneller Leitsatz:

Voraussetzung eines zulässigen Antrags auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens nach § 14 Abs. 1 InsO ist, dass der Gläubiger seine Forderung glaubhaft macht.

Der IX. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat
durch
den Vorsitzenden Richter Prof. Dr. Kayser,
den Richter Vill,
die Richterin Lohmann,
die Richter Dr. Fischer und Dr. Pape
am 16. Dezember 2010
beschlossen:

Tenor:

Die Rechtsbeschwerde gegen den Beschluss der 5. Zivilkammer des Landgerichts Dresden vom 23. März 2010 wird auf Kosten des weiteren Beteiligten zu 1 als unzulässig verworfen.

Der Wert des Rechtsbeschwerdeverfahrens wird auf 30.000 € festgesetzt.

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