BGH, 16.12.2009 - VIII ZR 38/09 - Hinweispflicht des Gebraúchtwagenverkäufers auf den vorherigen Ankauf von einem nicht im Brief eingetragenen Zwischenhändler

Bundesgerichtshof
Urt. v. 16.12.2009, Az.: VIII ZR 38/09
Gericht: BGH
Entscheidungsform: Urteil
Datum: 16.12.2009
Referenz: JurionRS 2009, 30710
Aktenzeichen: VIII ZR 38/09
 

Verfahrensgang:

vorgehend:

LG Magdeburg - 17.04.2008 - AZ: 11 O 2261/07

OLG Naumburg - 15.01.2009 - AZ: 1 U 50/08

Fundstellen:

BB 2010, 1

BB 2010, 322

DAR 2010, 200-202

EBE/BGH 2010, 43-45

JA 2010, 380-381

JZ 2010, 223

Life&Law 2010, 215-222

MDR 2010, 309

NJ 2010, 208-209

NJW 2010, 6

NJW 2010, 858-859

NZV 2010, 198

NZV 2010, 4

RdW 2010, 147

RÜ 2010, 144-149

VersR 2010, 1610-1612

VRR 2010, 143-144

zfs 2010, 326-327

zfs 2010, 484

ZGS 2010, 51-52 (Pressemitteilung)

ZGS 2010, 99

ZGS 2010, 126-128

Amtlicher Leitsatz:

Der Verkäufer eines Gebrauchtwagens muss den Käufer darüber aufklären, dass er das Fahrzeug kurze Zeit vor dem Weiterverkauf von einem nicht im Kraftfahrzeugbrief eingetragenen "fliegenden Zwischenhändler" erworben hat.

Der VIII. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat
auf die mündliche Verhandlung vom 16. Dezember 2009
durch
den Vorsitzenden Richter Ball,
die Richterinnen Dr. Milger und Dr. Hessel,
den Richter Dr. Achilles sowie
die Richterin Dr. Fetzer
für Recht erkannt:

Tenor:

Die Revisionen der Beklagten gegen das Urteil des 1. Zivilsenats des Oberlandesgerichts Naumburg vom 15. Januar 2009 werden zurückgewiesen.

Die Beklagten haben die Kosten des Revisionsverfahrens zu tragen.

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