BGH, 15.12.2011 - 3 StR 365/11 - Geltung eines Antrags auf Einholung eines Sachverständigengutachtens als Beweisantrag

Bundesgerichtshof
Urt. v. 15.12.2011, Az.: 3 StR 365/11
Gericht: BGH
Entscheidungsform: Urteil
Datum: 15.12.2011
Referenz: JurionRS 2011, 32029
Aktenzeichen: 3 StR 365/11
 

Verfahrensgang:

vorgehend:

LG Hannover - 01.06.2011

Fundstellen:

NStZ 2012, 280-281

StV 2013, 481

Verfahrensgegenstand:

besonders schwere räuberische Erpressung u.a.

Redaktioneller Leitsatz:

Bei dem Antrag auf Einholung eines Sachverständigengutachtens handelte es sich nicht um einen Beweisantrag, wenn er lediglich die vom Sachverständigen erwartete Schlussfolgerung bezeichnet, aber nicht die konkreten Tatsachen, an die die Bewertung anknüpfen sollte.

Der 3. Strafsenat des Bundesgerichtshofs hat in der Sitzung vom 15. Dezember 2011, an der teilgenommen haben:

Vorsitzender Richter am Bundesgerichtshof Becker,

die Richter am Bundesgerichtshof Pfister, Hubert, Mayer, Richterin am Bundesgerichtshof Dr. Menges als beisitzende Richter,

Staatsanwalt als Vertreter der Bundesanwaltschaft,

Rechtsanwalt als Verteidiger des Angeklagten,

Justizamtsinspektor als Urkundsbeamter der Geschäftsstelle,

für Recht erkannt:

Tenor:

Die Revision des Angeklagten gegen das Urteil des Landgerichts Hannover vom 1. Juni 2011 wird verworfen.

Der Angeklagte hat die Kosten seines Rechtsmittels und die dem Nebenkläger im Revisionsverfahren entstandenen notwendigen Auslagen zu tragen.

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