BGH, 15.10.2009 - V ZB 76/09 - Bestimmung des Gegenstandswerts für Rechtsanwaltsgebühren bei der Vertretung eines Schuldners im Zwangsversteigerungsverfahren; Maßgeblichkeit des Werts der Hauptsache für die Bestimmung des Streitwerts für ein Verfahren über die Ablehnung eines Richters oder eines Rechtspflegers

Bundesgerichtshof
Beschl. v. 15.10.2009, Az.: V ZB 76/09
Gericht: BGH
Entscheidungsform: Beschluss
Datum: 15.10.2009
Referenz: JurionRS 2009, 24298
Aktenzeichen: V ZB 76/09
 

Verfahrensgang:

vorgehend:

AG Hamburg-Harburg - 10.03.2009 - AZ: 616 K 39/07

LG Hamburg - 08.04.2009 - AZ: 304 T 14/09

BGH - 02.09.2009 - AZ: V ZB 76/09

nachgehend:

LG Hamburg - 18.11.2009 - AZ: 304 T 14/09

BGH - 21.10.2010 - AZ: V ZB 210/09

Fundstellen:

AGS 2010, 541-542

RVG prof 2011, 55

RVGreport 2009, 477-478

Der V. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat
am 15. Oktober 2009
durch
den Vorsitzenden Richter Prof. Dr. Krüger und
die Richter Dr. Klein, Dr. Lemke, Dr. Schmidt-Räntsch und Dr. Roth
beschlossen:

Tenor:

Auf die Gegenvorstellung der Verfahrensbevollmächtigten des Schuldners wird der Gegenstandswert für die Vertretung des Schuldners im Rechtsbeschwerdeverfahren in Abänderung des Senatsbeschlusses vom 2. September 2009 auf 264.000 EUR festgesetzt.

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