BGH, 14.07.2011 - V ZB 271/10 - Erforderlichkeit des Nachweises eines berechtigten Interesses bei Bestellung eines Nießbrauchs am eigenen Grundstück

Bundesgerichtshof
Beschl. v. 14.07.2011, Az.: V ZB 271/10
Gericht: BGH
Entscheidungsform: Beschluss
Datum: 14.07.2011
Referenz: JurionRS 2011, 23364
Aktenzeichen: V ZB 271/10
 

Verfahrensgang:

vorgehend:

OLG Stuttgart - 11.10.2010 - AZ: 8 W 437/10

Rechtsgrundlage:

§ 1030 BGB

Fundstellen:

BGHZ 190, 267 - 272

DNotI-Report 2011, 152-154

DNotZ 2012, 137-140

DStR 2011, 2209-2210

EBE/BGH 2011, 306-307

ErbBstg 2011, 273

FamRZ 2011, 1791

FGPrax 2011, 269-270

FStBW 2012, 551-553

GuG 2012, 56-57

GuG aktuell 2011, 46

Info M 2012, 179

JurBüro 2012, 52-53

KÖSDI 2011, 17608

Life&Law 2011, 921-922

MDR 2011, 1282-1283

NJW 2011, 6

NJW 2011, 3517-3518

NJW-Spezial 2011, 706 "interessefreier "Eigennießbrauch""

NotBZ 2011, 388-389

NWB 2011, 3264

NWB direkt 2011, 1032

NZM 2012, 171-172

RdW 2012, 91-92

Rpfleger 2011, 659-660

RÜ 2011, 695-696

WM 2011, 1955-1956

WuM 2011, 634-636

ZAP 2011, 1187

ZAP EN-Nr. 748/2011

ZEV 2012, 32

ZfIR 2011, 874-875

ZNotP 2011, 386-387

Verfahrensgegenstand:

Grundbuch von Wangen Nr. 6063

Amtlicher Leitsatz:

BGB § 1030

Ein Nießbrauch kann an dem eigenen Grundstück bestellt werden; der Nachweis eines berechtigten Interesses an der Bestellung ist nicht erforderlich.

Der V. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat
am 14. Juli 2011
durch
den Vorsitzenden Richter Prof. Dr. Krüger,
die Richterin Dr. Stresemann,
den Richter Dr. Roth und
die Richterinnen Dr. Brückner und Weinland
beschlossen:

Tenor:

Die Rechtsbeschwerde gegen den Beschluss des 8. Zivilsenats des Oberlandesgerichts Stuttgart vom 11. Oktober 2010 wird auf Kosten der Beteiligten zu 1 zurückgewiesen.

Der Gegenstandswert des Rechtsbeschwerdeverfahrens beträgt 7.000 €.

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