BGH, 14.07.2011 - IX ZB 207/10 - Beschwerdemöglichkeit gegen die Anordnung eines Sachverständigengutachtens im Insolvenzeröffnungsverfahren

Bundesgerichtshof
Beschl. v. 14.07.2011, Az.: IX ZB 207/10
Gericht: BGH
Entscheidungsform: Beschluss
Datum: 14.07.2011
Referenz: JurionRS 2011, 20927
Aktenzeichen: IX ZB 207/10
 

Verfahrensgang:

vorgehend:

AG Rostock - 15.04.2010 - AZ: 61 IN 347/09

Rechtsgrundlagen:

Art. 16 EuInsVO

§ 6 Abs. 1 InsO

§ 21 Abs. 1 S. 2 InsO

Fundstelle:

ZInsO 2011, 1499-1500

Redaktioneller Leitsatz:

Gegen die Anordnung eines Sachverständigengutachtens im Insolvenzeröffnungsverfahren besteht keine Beschwerdemöglichkeit.

Der IX. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat
durch
den Vorsitzenden Richter Prof. Dr. Kayser,
die Richter Prof. Dr. Gehrlein, Dr. Fischer, Grupp und
die Richterin Möhring
am 14. Juli 2011
beschlossen:

Tenor:

Die Rechtsbeschwerde gegen den Beschluss der 3. Zivilkammer des Landgerichts Rostock vom 24. September 2010 wird auf Kosten des Schuldners als unzulässig verworfen.

Der Gegenstandswert des Rechtsbeschwerdeverfahrens wird auf 5.000 € festgesetzt.

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