BGH, 13.09.2011 - XI ZB 3/11 - Schadensersatz wegen fehlerhafter Anlageberatung im Zusammenhang mit dem Kauf von Zertifikaten

Bundesgerichtshof
Beschl. v. 13.09.2011, Az.: XI ZB 3/11
Gericht: BGH
Entscheidungsform: Beschluss
Datum: 13.09.2011
Referenz: JurionRS 2011, 24628
Aktenzeichen: XI ZB 3/11
 

Verfahrensgang:

vorgehend:

LG Karlsruhe - 10.06.2010 - AZ: 7 O 232/09

OLG Karlsruhe - 07.02.2011 - AZ: 17 U 150/10

Rechtsgrundlage:

§ 574 Abs. 2 ZPO

Fundstellen:

BRAK-Mitt 2011, 284

NJW-RR 2012, 124-125

Redaktioneller Leitsatz:

1.

Die Voraussetzungen des § 574 Abs. 2 ZPO müssen auch bei einer Rechtsbeschwerde gegen einen die Berufung als unzulässig verwerfenden Beschluss gewahrt sein.

2.

Den mit der Einlegung einer Berufung befassten Rechtsanwalt trifft eine erhöhte Sorgfaltspflicht, wenn er mit der Berufungsbegründung bis zum letzten Tag der Frist gewartet hat.

Der XI. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat
durch
den Vorsitzenden Richter Wiechers,
den Richter Dr. Joeres,
die Richterin Mayen und
die Richter Dr. Matthias und Pamp
am 13. September 2011
beschlossen:

Tenor:

Die Rechtsbeschwerde der Klägerin gegen den Beschluss des 17. Zivilsenats des Oberlandesgerichts Karlsruhe vom 7. Februar 2011 wird auf ihre Kosten als unzulässig verworfen.

Der Gegenstandswert beträgt 9.180 €.

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