BGH, 13.09.2010 - AnwZ (B) 108/09 - Widerruf der Zulassung zur Rechtsanwaltschaft wegen Vermögensverfalls

Bundesgerichtshof
Beschl. v. 13.09.2010, Az.: AnwZ (B) 108/09
Gericht: BGH
Entscheidungsform: Beschluss
Datum: 13.09.2010
Referenz: JurionRS 2010, 24408
Aktenzeichen: AnwZ (B) 108/09
 

Verfahrensgang:

vorgehend:

AGH Bayern - 06.08.2009 - AZ: BayAGH I - 9/09

Verfahrensgegenstand:

Widerrufs der Zulassung zur Rechtsanwaltschaft

Redaktioneller Leitsatz:

Es entspricht billigem Ermessen, im Falle der Erledigung der Hauptsache der Partei die Verfahrenskosten aufzuerlegen, die nach dem gegenwärtigen Sach- und Streitstand ohne das erledigende Ereignis unterlegen gewesen wäre.

Der Bundesgerichtshof, Senat für Anwaltssachen, hat
durch
den Präsidenten des Bundesgerichtshofs Prof. Dr. Tolksdorf,
den Richter Dr. Schmidt-Räntsch,
die Richterin Dr. Fetzer und
die Rechtsanwälte Dr. Wüllrich und Dr. Braeuer
am 13. September 2010
beschlossen:

Tenor:

Der Antragsteller hat die Kosten des in der Hauptsache erledigten Verfahrens zu tragen und der Antragsgegnerin die ihr im Verfahren entstandenen notwendigen außergerichtlichen Auslagen zu erstatten.

Der Geschäftswert für das Beschwerdeverfahren wird auf 50.000 € festgesetzt.

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