BGH, 12.07.2011 - VI ZR 214/10 - Ersatzfähigkeit von Anwaltskosten bei getrennter Abmahnung der Verletzung des Allgemeinen Persönlichkeitsrechts durch Wortberichterstattung einerseits und Bildberichterstattung andererseits

Bundesgerichtshof
Urt. v. 12.07.2011, Az.: VI ZR 214/10
Gericht: BGH
Entscheidungsform: Urteil
Datum: 12.07.2011
Referenz: JurionRS 2011, 20398
Aktenzeichen: VI ZR 214/10
 

Verfahrensgang:

vorgehend:

AG Berlin-Mitte - 11.10.2005 - AZ: 25 C 40/05

LG Berlin - 09.11.2006 - AZ: 27 S 5/05

BGH - 04.12.2007 - AZ: VI ZR 277/06

LG Berlin - 22.05.2008 - AZ: 27 S 5/05

BGH - 26.05.2009 - AZ: VI ZR 174/08

BGH - 04.08.2009 - AZ: VI ZR 174/08

LG Berlin - 04.06.2010 - AZ: 8 S 3/09

nachgehend:

BGH - 12.09.2011 - AZ: VI ZR 214/10

Rechtsgrundlagen:

§ 7 Abs. 2 BRAGO

§ 13 Abs. 2 S. 1 BRAGO

Fundstellen:

AfP 2011, 362-365

GRUR-RR 2012, 90-93 "Rosenkrieg II"

MDR 2011, 1013

NJW 2011, 3657-3659

WRP 2011, 1192-1195 "Anwaltsrecht / Gebührenrecht: "Rosenkrieg bei O.""

ZGS 2011, 439

ZUM 2011, 904-908

Amtlicher Leitsatz:

BRAGO §§ 7 Abs. 2, 13 Abs. 2 Satz 1

Zur Ersatzfähigkeit von Anwaltskosten bei getrennter Abmahnung der Verletzung des Allgemeinen Persönlichkeitsrechts durch Wortberichterstattung einerseits und Bildberichterstattung andererseits.

Der VI. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat
im schriftlichen Verfahren mit Schriftsatzfrist bis 20. Juni 2011
durch
den Vorsitzenden Richter Galke,
den Richter Wellner,
die Richterin Diederichsen,
den Richter Stöhr und
die Richterin von Pentz
für Recht erkannt:

Tenor:

Die Revision gegen das Urteil der Zivilkammer 8 des Landgerichts Berlin vom 4. Juni 2010 wird auf Kosten des Klägers zurückgewiesen.

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