BGH, 12.01.2010 - VI ZB 64/09 - Zu erfüllende Pflichten eines Rechtsanwalts vor Unterzeichnung und Rückgabe eines Empfangsbekenntnisses

Bundesgerichtshof
Beschl. v. 12.01.2010, Az.: VI ZB 64/09
Gericht: BGH
Entscheidungsform: Beschluss
Datum: 12.01.2010
Referenz: JurionRS 2010, 10352
Aktenzeichen: VI ZB 64/09
 

Verfahrensgang:

vorgehend:

LG Baden-Baden - 18.06.2009 - AZ: 3 O 376/08

OLG Karlsruhe - 14.08.2009 - AZ: 1 U 138/09

Rechtsgrundlage:

§ 85 Abs. 2 ZPO

Fundstellen:

AnwBl 2010, 294

BRAK-Mitt 2010, 74

DB 2010, 2222

EBE/BGH 2010, 42-43

FA 2010, 116

FamRZ 2010, 550

JurBüro 2010, 558-559

JZ 2010, 227

MDR 2010, 414-415

Mitt. 2010, 209 "Verfahrensrecht: Empfangsbekenntnis"

NJ 2010, 8

NJW 2010, 6

NJW-RR 2010, 417-418

NJW-Spezial 2010, 127

PA 2010, 47-48

ZAP EN-Nr. 275/2010

ZAP EN-Nr. 0/2010

Amtlicher Leitsatz:

Der Rechtsanwalt darf das Empfangsbekenntnis nur unterzeichnen und zurückgeben, wenn sichergestellt ist, dass in den Handakten die Rechtsmittelfrist festgehalten und vermerkt ist, dass die Frist im Fristenkalender notiert worden ist.

Der VI. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat
am 12. Januar 2010
durch
den Vorsitzenden Richter Galke,
den Richter Zoll,
die Richterin Diederichsen,
den Richter Pauge und
die Richterin von Pentz
beschlossen:

Tenor:

Die Rechtsbeschwerde der Klägerin gegen den Beschluss des 1. Zivilsenats des Oberlandesgerichts Karlsruhe vom 14. August 2009 wird auf ihre Kosten als unzulässig verworfen.

Der Gegenstandswert des Rechtsbeschwerdeverfahrens beträgt 25.200 EUR.

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