BGH, 11.01.2011 - XI ZR 220/08 - Arglistige Täuschung über die Höhe von Vermittlungsprovisionen mittels eines sog. "Objekt- und Finanzierungsvermittlungsauftrages"; Wirkung der vom Berufungsgericht in Bezug genommenen Feststellungen im unstreitigen Tatbestand des erstinstanzlichen Urteils

Bundesgerichtshof
Urt. v. 11.01.2011, Az.: XI ZR 220/08
Gericht: BGH
Entscheidungsform: Urteil
Datum: 11.01.2011
Referenz: JurionRS 2011, 10312
Aktenzeichen: XI ZR 220/08
 

Verfahrensgang:

vorgehend:

LG Berlin - 05.04.2006 - AZ: 4 O 27/05

KG Berlin - 20.05.2008 - AZ: 4 U 123/06

Rechtsgrundlagen:

§ 5 AGBG

§ 540 Abs. 1 Nr. 1 ZPO

§ 559 ZPO

Fundstellen:

BB 2011, 532

BKR 2011, 112-114

DB 2011, 411-413

NJ 2011, 8

WM 2011, 309-311

WuB 2011, 245-246

ZBB 2011, 165

ZfIR 2011, 360-362

ZIP 2011, 368-370

ZIP 2011, 5

Amtlicher Leitsatz:

BGB aF §§ 123, 276 Fb AGBG § 5 ZPO § 540 Abs. 1 Nr. 1, § 559 Abs. 2

Zur arglistigen Täuschung über die Höhe von Vermittlungsprovisionen mittels eines so genannten "Objekt- und Finanzierungsvermittlungsauftrages" (im Anschluss an

Zur Wirkung der vom Berufungsgericht in Bezug genommenen Feststellungen im unstreitigen Tatbestand des erstinstanzlichen Urteils (im Anschluss an BGH, Urteil vom 8. Januar 2007 - II ZR 334/04, NJW-RR 2007, 1434 Rn. 11 mwN).

Der XI. Zivilsenat des Bundesgerichtshofes hat
auf die mündliche Verhandlung vom 11. Januar 2011
durch
den Vorsitzenden Richter Wiechers,
den Richter Dr. Joeres,
die Richterin Mayen und
die Richter Dr. Ellenberger und Dr. Matthias
für Recht erkannt:

Tenor:

Auf die Revision des Klägers wird das Urteil des 4. Zivilsenats des Kammergerichts in Berlin-Schöneberg vom 20. Mai 2008 im Kostenpunkt und insoweit aufgehoben, als darin die Klage abgewiesen worden ist.

Die Sache wird im Umfang der Aufhebung zur neuen Verhandlung und Entscheidung, auch über die Kosten des Revisionsverfahrens, an das Berufungsgericht zurückverwiesen.

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