BGH, 10.12.2009 - VII ZB 41/09 - Anrechnung einer Geschäftsgebühr auf die Verfahrensgebühr des gerichtlichen Verfahrens bei jeweils unterschiedlich tätigen Rechtsanwälten

Bundesgerichtshof
Beschl. v. 10.12.2009, Az.: VII ZB 41/09
Gericht: BGH
Entscheidungsform: Beschluss
Datum: 10.12.2009
Referenz: JurionRS 2009, 29726
Aktenzeichen: VII ZB 41/09
 

Verfahrensgang:

vorgehend:

LG München I - 03.12.2008 - AZ: 5 OH 17798/07

OLG München - 31.03.2009 - AZ: 11 W 1146/09

Rechtsgrundlagen:

Vorbemerkung 3 Abs. 4 RVG VV

§ 15a RVG

§ 91 Abs. 2 S. 2 ZPO

Art. 3 GG

Fundstellen:

AGS 2010, 52

AnwBl 2010, 295

BRAK-Mitt 2010, 83

DAR 2010, 177-178

FamRZ 2010, 370

HRA 2010, 9

Info M 2010, 143

JurBüro 2010, 190-191

MDR 2010, 293-294

RENOpraxis 2010, 57

RVG prof 2010, 37-38

RVGreport 2010, 109

VRR 2010, 118

ZAP EN-Nr. 138/2010

ZAP EN-Nr. 0/2010

zfs 2010, 220

Amtlicher Leitsatz:

Im Kostenfestsetzungsverfahren kommt die Anrechnung einer Geschäftsgebühr nach den Nummern 2300 bis 2303 RVG VV auf die Verfahrensgebühr des gerichtlichen Verfahrens nicht in Betracht, wenn beide Gebühren von verschiedenen Rechtsanwälten verdient worden sind.

Der VII. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat
am 10. Dezember 2009
durch
den Vorsitzenden Richter Prof. Dr. Kniffka,
den Richter Dr. Kuffer,
die Richterin Safari Chabestari,
den Richter Halfmeier und den Richter Leupertz
beschlossen:

Tenor:

Die Rechtsbeschwerde gegen den Beschluss des 11. Zivilsenats des Oberlandesgerichts München vom 31. März 2009 wird auf Kosten der Antragstellerin zurückgewiesen.

Beschwerdewert: 178,44 EUR

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