BGH, 10.11.2009 - VIII ZB 60/09 - Ergreifen von kostenauslösenden Maßnahmen während einer Stellungnahmefrist durch eines Prozessbeteiligten i.R.e. Berufungsverfahrens

Bundesgerichtshof
Beschl. v. 10.11.2009, Az.: VIII ZB 60/09
Gericht: BGH
Entscheidungsform: Beschluss
Datum: 10.11.2009
Referenz: JurionRS 2009, 26603
Aktenzeichen: VIII ZB 60/09
 

Verfahrensgang:

vorgehend:

LG Kempten - 03.03.2009 - AZ: 3 O 1731/07

OLG München - 17.06.2009 - AZ: 11 W 1346/09

Fundstellen:

AGS 2010, 50-51

EBE/BGH 2009, 404-405

FamRZ 2010, 123

HRA 2009, 1-2

Info M 2009, 451

JurBüro 2010, 145-146

MDR 2010, 165-166

NJW-RR 2010, 1224

NJW-Spezial 2010, 59-60

PA 2010, 29-30

Rpfleger 2010, 162-163

RVGreport 2010, 75-76

ZAP EN-Nr. 152/2010

ZAP EN-Nr. 0/2010

Amtlicher Leitsatz:

Weist das Berufungsgericht unter Bezugnahme auf § 522 Abs. 1 ZPO auf den verspäteten Eingang der Berufungsbegründung hin und bringt es diesen Hinweis auch dem Berufungsbeklagten zur Kenntnis, hat der Berufungsbeklagte regelmäßig keine Veranlassung, innerhalb der mit dem Hinweis verbundenen Stellungnahmefrist kostenauslösende Maßnahmen zu ergreifen.

Der VIII. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat
am 10. November 2009
durch
den Vorsitzenden Richter Ball,
die Richterin Dr. Milger,
die Richter Dr. Achilles und Dr. Schneider sowie
die Richterin Dr. Fetzer
beschlossen:

Tenor:

Die Rechtsbeschwerde der Kläger gegen den Beschluss des 11. Zivilsenats des Oberlandesgerichts München vom 17. Juni 2009 wird auf ihre Kosten zurückgewiesen.

Beschwerdewert: 245,14 EUR

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