BGH, 10.05.2010 - AnwZ (B) 37/09 - Rechtmäßigkeit des Widerrufs einer Zulassung zur Anwaltschaft infolge der Eröffnung eines Insolvenzverfahrens über das Vermögen eines Anwalts; Relevanz einer nicht selbstständigen Tätigkeit eines Anwalts in einer Steuerberatungsgesellschaft für die Frage nach der Gefährdung der Interessen von Rechtssuchenden durch Vermögensverfall

Bundesgerichtshof
Beschl. v. 10.05.2010, Az.: AnwZ (B) 37/09
Gericht: BGH
Entscheidungsform: Beschluss
Datum: 10.05.2010
Referenz: JurionRS 2010, 16372
Aktenzeichen: AnwZ (B) 37/09
 

Verfahrensgang:

vorgehend:

AGH Baden-Württemberg - 24.01.2009 - AZ: AGH 45/2008 (II)

Fundstellen:

BFH/NV 2010, 1773

HFR 2010, 1353-1354

Verfahrensgegenstand:

Widerruf der Zulassung zur Rechtsanwaltschaft

Der Bundesgerichtshof, Senat für Anwaltssachen, hat
durch
den Präsidenten des Bundesgerichtshofs Prof. Dr. Tolksdorf,
den Richter Dr. Schmidt-Räntsch,
die Richterin Lohmann sowie
die Rechtsanwälte Prof. Dr. Stüer und Prof. Dr. Quaas
nach mündlicher Verhandlung
am 10. Mai 2010
beschlossen:

Tenor:

Die sofortige Beschwerde des Antragstellers gegen den Beschluss des II. Senats des Anwaltsgerichtshofs Baden-Württemberg vom 24. Januar 2009 wird zurückgewiesen.

Der Antragsteller hat die Kosten des Rechtsmittels zu tragen und der Antragsgegnerin die ihr im Beschwerdeverfahren entstandenen notwendigen außergerichtlichen Auslagen zu erstatten.

Der Geschäftswert für das Beschwerdeverfahren wird auf 50.000 EUR festgesetzt.

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