BGH, 09.12.2010 - V ZB 190/10 - Zulässigkeit einer Berufung bei Einlegung eines Rechtsmittels beim örtlich unzuständigen Gericht in einer Streitsache um Wohnraumverwaltung

Bundesgerichtshof
Beschl. v. 09.12.2010, Az.: V ZB 190/10
Gericht: BGH
Entscheidungsform: Beschluss
Datum: 09.12.2010
Referenz: JurionRS 2010, 34535
Aktenzeichen: V ZB 190/10
 

Verfahrensgang:

vorgehend:

AG Mülheim - 10.12.2009 - AZ: 35 C 79/08

LG Duisburg - 08.06.2010 - AZ: 7 S 10/10

Fundstellen:

Info M 2011, 145

Info M 2011, 144

NJW-RR 2011, 589-590

NZM 2011, 409-410

WuM 2011, 185-186

ZfIR 2011, 324-325

ZMR 2011, 570-571

ZWE 2011, 173-174

Redaktioneller Leitsatz:

Im Zusammenhang mit Verwalterpflichten ist § 43 Nr. 3 WEG auch dann anwendbar, wenn der Verwaltervertrag bei Klageerhebung bereits beendet war.

Der V. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat
am 9. Dezember 2010
durch
den Vorsitzenden Richter Prof. Dr. Krüger,
die Richter Dr. Lemke, Dr. Schmidt-Räntsch und Dr. Roth und
die Richterin Dr. Brückner
beschlossen:

Tenor:

  1. 1.

    Die Rechtsbeschwerde gegen den Beschluss der 7. Zivilkammer des Landgerichts Duisburg vom 8. Juni 2010 wird auf Kosten der Klägerin als unzulässig verworfen.

  2. 2.

    Der Gegenstandswert des Rechtsbeschwerdeverfahrens beträgt 426.515,06 €.

  3. 3.

    Die öffentliche Zustellung dieses Beschlusses an den Beklagten zu 2 wird bewilligt.

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