BGH, 09.11.2010 - VI ZR 303/09 - Voraussetzungen einer erlaubnispflichtigen gewerbsmäßigen Finanzportfolioverwaltung im Sinne des § 1 Abs. 1a S. 2 Nr. 3 Kreditwesengesetz (KWG); Begriff des Einlagengeschäfts und des Finanzkommissionsgeschäfts

Bundesgerichtshof
Urt. v. 09.11.2010, Az.: VI ZR 303/09
Gericht: BGH
Entscheidungsform: Urteil
Datum: 09.11.2010
Referenz: JurionRS 2010, 28584
Aktenzeichen: VI ZR 303/09
 

Verfahrensgang:

vorgehend:

LG Landshut - 11.02.2009 - AZ: 54 O 468/08

OLG München - 30.09.2009 - AZ: 20 U 2262/09

Fundstellen:

BB 2011, 400-402

BB 2011, 1

BB 2011, 65

BKR 2011, 65-68

DB 2011, 230-232

GWR 2011, 12

NJW-RR 2011, 350-352

NZG 2011, 190-192

VersR 2011, 218-220

WM 2011, 17-20

WuB 2011, 195-197

ZBB 2011, 84

ZIP 2010, 2491-2493

Amtlicher Leitsatz:

BGB § 823 Abs. 2 (Bf); KWG (1998) § 1 Abs. 1a Satz 2 Nr. 3, § 32

Zu den Voraussetzungen einer erlaubnispflichtigen gewerbsmäßigen Finanzportfolioverwaltung im Sinne des § 1 Abs. 1a Satz 2 Nr. 3 KWG.

Der VI. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat
auf die mündliche Verhandlung vom 9. November 2010
durch
den Vorsitzenden Richter Galke,
die Richter Zoll und Wellner,
die Richterin Diederichsen sowie
den Richter Stöhr
für Recht erkannt:

Tenor:

Auf die Revision der Klägerin wird das Urteil des 20. Zivilsenats des Oberlandesgerichts München vom 30. September 2009 aufgehoben.

Die Sache wird zur neuen Verhandlung und Entscheidung, auch über die Kosten des Revisionsverfahrens, an das Berufungsgericht zurückverwiesen.

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