BGH, 09.07.2009 - III ZR 104/08 - Provisionsanspruch eines Maklers i.R.e. Schadensersatzanspruches eines Kunden gegen den Verkäufer wegen eines arglistig verschwiegenen Mangels; Maklervergütung i.F.e. Anfechtung wegen Irrtums oder arglistiger Täuschung des vermittelten Vertrages; Zustandekommen des Hauptvertrages infolge des Nachweises oder der Vermittlung durch den Makler maßgeblich für das Entstehen des Provisionsanspruches

Bundesgerichtshof
Urt. v. 09.07.2009, Az.: III ZR 104/08
Gericht: BGH
Entscheidungsform: Urteil
Datum: 09.07.2009
Referenz: JurionRS 2009, 18138
Aktenzeichen: III ZR 104/08
 

Verfahrensgang:

vorgehend:

LG Düsseldorf - 30.01.2007 - AZ: 6 O 262/05

OLG Düsseldorf - 14.03.2008 - AZ: I -7 U 40/07

Rechtsgrundlagen:

§ 652 Abs. 1 BGB

§ 462 BGB (i.d.F. bis 31.12.2001)

§ 463 BGB (i.d.F. bis 31.12.2001)

Fundstellen:

BGHReport 2009, 1084-1085

DB 2009, 2375

EBE/BGH 2009, 274-275

GuT 2009, 215

Info M 2009, 337

IWR 2009, 75-76

JurBüro 2009, 668

JuS 2009, 1151-1152

Life&Law 2009, 812-815

MDR 2009, 1216-1217

NJW 2009, 2810-2811

NJW-Spezial 2009, 626

NWB 2009, 2546

NWB direkt 2009, 856

NZM 2009, 671-673

RÜ 2010, 81-85

VersR 2010, 907-908

WM 2009, 1985-1986

ZGS 2009, 391

Amtlicher Leitsatz:

Der Provisionsanspruch des Maklers bleibt unberührt, wenn sein Kunde wegen des von ihm nachgewiesenen oder vermittelten Kaufvertrags den Verkäufer wegen arglistig verschwiegener Mängel auf den "großen Schadensersatz" im Sinne des § 463 BGB in der bis zum 31. Dezember 2001 geltenden Fassung in Anspruch nimmt (Abgrenzung zu Senatsurteil vom 14. Dezember 2000 - III ZR 3/00 - NJW 2001, 966)

Der III. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat
auf die mündliche Verhandlung vom 9. Juli 2009
durch
den Vizepräsidenten Schlick und
die Richter Dörr, Wöstmann, Seiters und Schilling
für Recht erkannt:

Tenor:

Die Revision des Beklagten gegen das Urteil des 7. Zivilsenats des Oberlandesgerichts Düsseldorf vom 14. März 2008 wird zurückgewiesen.

Der Beklagte hat die Kosten des Revisionsrechtszugs zu tragen.

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