BGH, 08.06.2011 - 4 StR 196/11 - Strafe muss neu festgesetzt werden im Falle des Nichttragens der Höhe der Strafe durch Erwägungen zur Strafzumessung; Notwendigkeit einer Neufestsetzung der Strafe im Falle des Nichttragens der Höhe der Strafe durch Erwägungen zur Strafzumessung

Bundesgerichtshof
Beschl. v. 08.06.2011, Az.: 4 StR 196/11
Gericht: BGH
Entscheidungsform: Beschluss
Datum: 08.06.2011
Referenz: JurionRS 2011, 19465
Aktenzeichen: 4 StR 196/11
 

Verfahrensgang:

vorgehend:

LG Hagen - 09.07.2010

Rechtsgrundlage:

§ 349 Abs. 2 StPO

Fundstelle:

StraFo 2011, 399

Verfahrensgegenstand:

Gefährliche Körperverletzung

Der 4. Strafsenat des Bundesgerichtshofs hat
nach Anhörung des Generalbundesanwalts und des Beschwerdeführers
am 8. Juni 2011
gemäß § 349 Abs. 2 und 4 StPO
beschlossen:

Tenor:

  1. 1.

    Auf die Revision des Angeklagten wird das Urteil des Landgerichts Hagen vom 9. Juli 2010 im Strafausspruch aufgehoben.

  2. 2.

    Die weiter gehende Revision wird verworfen.

  3. 3.

    Im Umfang der Aufhebung wird die Sache zu neuer Verhandlung und Entscheidung, auch über die Kosten des Rechtsmittels, an eine allgemeine Strafkammer des Landgerichts zurückverwiesen.

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