BGH, 07.12.2009 - AnwZ (B) 69/08 - Widerruf der Zulassung zur Rechtsanwaltschaft wegen Vermögensverfalls

Bundesgerichtshof
Beschl. v. 07.12.2009, Az.: AnwZ (B) 69/08
Gericht: BGH
Entscheidungsform: Beschluss
Datum: 07.12.2009
Referenz: JurionRS 2009, 31288
Aktenzeichen: AnwZ (B) 69/08
 

Verfahrensgang:

vorgehend:

AGH Berlin - 09.06.2008 - AZ: I AGH 17/07

nachgehend:

BGH - 17.06.2010 - AZ: AnwZ (B) 69/08

Verfahrensgegenstand:

Widerruf der Zulassung zur Rechtsanwaltschaft

Redaktioneller Leitsatz:

Die Eintragung von Haftbefehlsanordnungen im Schuldnerverzeichnis zu Lasten eines Rechtsanwalts erfüllt den Vermutungstatbestand des § 14 Abs. 2 Nr. 7 BRAO.

Der Bundesgerichtshof, Senat für Anwaltssachen, hat
durch
den Vorsitzenden Richter Dr. Ganter,
den Richter Dr. Ernemann,
die Richterin Lohmann,
den Rechtsanwalt Dr. Frey sowie
die Rechtsanwältin Dr. Hauger
nach mündlicher Verhandlung
am 7. Dezember 2009
beschlossen:

Tenor:

Die sofortige Beschwerde des Antragstellers gegen den Beschluss des I. Senats des Anwaltsgerichtshofs Berlin vom 9. Juni 2008 wird zurückgewiesen.

Der Antragsteller hat die Kosten des Rechtsmittels zu tragen und der Antragsgegnerin die ihr im Beschwerdeverfahren entstandenen notwendigen außergerichtlichen Auslagen zu er-statten.

Der Geschäftswert des Beschwerdeverfahrens wird auf 50.000 EUR festgesetzt.

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