BGH, 07.09.2010 - AnwZ (B) 38/10 - Zulässigkeit einer Rechtsbeschwerde gegen den Widerruf einer Zulassung zur Rechtsanwaltschaft nach Ablauf der Rechtsmitteleinlegungsfrist

Bundesgerichtshof
Beschl. v. 07.09.2010, Az.: AnwZ (B) 38/10
Gericht: BGH
Entscheidungsform: Beschluss
Datum: 07.09.2010
Referenz: JurionRS 2010, 23826
Aktenzeichen: AnwZ (B) 38/10
 

Verfahrensgang:

vorgehend:

AGH Dresden - 12.05.2010 - AZ: AGH 10/09 (II)

Verfahrensgegenstand:

Widerruf der Zulassung zur Rechtsanwaltschaft

Redaktioneller Leitsatz:

Die nach § 215 Abs. 2 BRAO, § 42 Abs. 1 BRAO a.F. statthafte sofortige Beschwerde ist gemäß § 42 Abs. 4 S. 1 BRAO a.F. innerhalb der Frist von zwei Wochen einzulegen.

Der Bundesgerichtshof, Senat für Anwaltssachen, hat
durch
den Präsidenten des Bundesgerichtshofs Prof. Dr. Tolksdorf,
die Richterinnen Roggenbuck und Lohmann sowie
die Rechtsanwältin Kappelhoff und
Rechtsanwalt Prof. Dr. Quaas
am 7. September 2010
beschlossen:

Tenor:

Die sofortige Beschwerde gegen den Beschluss des 2. Senats des Sächsischen Anwaltsgerichtshofs vom 12. Mai 2010 wird als unzulässig verworfen.

Der Antragsteller hat die Kosten des Rechtsmittels zu tragen und der Antragsgegnerin die ihr im Beschwerdeverfahren entstandenen notwendigen außergerichtlichen Auslagen zu erstatten.

Der Geschäftswert für das Beschwerdeverfahren wird auf 50.000 € festgesetzt.

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