BGH, 07.08.2009 - AnwZ (B) 112/08 - Widerruf einer Zulassung zur Rechtsanwaltschaft wegen Vermögensverfalls und fehlender Berufshaftpflichtversicherung; Kostentragung bei Erledigung der Hauptsache

Bundesgerichtshof
Beschl. v. 07.08.2009, Az.: AnwZ (B) 112/08
Gericht: BGH
Entscheidungsform: Beschluss
Datum: 07.08.2009
Referenz: JurionRS 2009, 21071
Aktenzeichen: AnwZ (B) 112/08
 

Verfahrensgang:

vorgehend:

AGH Stuttgart - 10.10.2008 - AZ: AGH 20/08 (I)

Rechtsgrundlage:

§ 91a ZPO

Verfahrensgegenstand:

Widerruf der Zulassung zur Rechtsanwaltschaft

Redaktioneller Leitsatz:

Das Verfahren ist in der Hauptsache erledigt, wenn ein Erledigungsgrund vorliegt, eine Partei das Verfahren für erledigt erklärt und die andere Partei sich nicht dazu geäußert hat.

Der Bundesgerichtshof, Senat für Anwaltssachen, hat
durch
den Vorsitzenden Richter am Bundesgerichtshof Dr. Ganter,
die Richter Dr. Ernemann und Dr. Frellesen,
die Richterin Lohmann sowie
den Rechtsanwalt Dr. Frey,
die Rechtsanwältin Dr. Hauger und
den Rechtsanwalt Prof. Dr. Stüer
am 7. August 2009
beschlossen:

Tenor:

Der Antragsteller hat die Kosten des in der Hauptsache erledigten Verfahrens zu tragen und der Antragsgegnerin die ihr im Beschwerdeverfahren sowie im Verfahren vor dem Anwaltsgerichtshof entstandenen notwendigen außergerichtlichen Auslagen zu erstatten.

Der Geschäftswert für das Beschwerdeverfahren wird auf 50.000 EUR festgesetzt.

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