BGH, 07.07.2011 - V ZB 9/11 - Zulässigkeit der Erinnerung des Untermieters oder Unterpächters eines Mieters oder Pächters des Schuldners gegen die Anordnung der Zwangsverwaltung

Bundesgerichtshof
Beschl. v. 07.07.2011, Az.: V ZB 9/11
Gericht: BGH
Entscheidungsform: Beschluss
Datum: 07.07.2011
Referenz: JurionRS 2011, 22897
Aktenzeichen: V ZB 9/11
 

Verfahrensgang:

vorgehend:

AG Rostock - 27.01.2010 - AZ: 66 L 115/04

LG Rostock - 07.01.2011 - AZ: 3 T 144/10

Fundstellen:

FoVo 2011, 217-219

GuT 2011, 301-302

Info M 2012, 82

MDR 2011, 1263

MietRB 2011, 314-315

MK 2012, 7

NJ 2011, 6

NJW 2011, 6

NJW-Spezial 2011, 706

NZM 2012, 115-116

RENOpraxis 2012, 37

Rpfleger 2012, 39-40

RÜ 2011, 706-708

VE 2011, 166

WM 2011, 1757-1759

ZAP 2011, 1189

ZAP EN-Nr. 763/2011

ZInsO 2011, 1710-1711

ZMR 2011, 947-948

Amtlicher Leitsatz:

ZVG § 9 Nr. 2; ZPO § 766

Die Erinnerung des Untermieters oder Unterpächters eines Mieters oder Pächters des Schuldners gegen die Anordnung der Zwangsverwaltung ist unzulässig, weil das erforderliche Rechtsschutzinteresse fehlt.

Der V. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat
am 7. Juli 2011
durch
den Vorsitzenden Richter Prof. Dr. Krüger,
die Richter Dr. Lemke und Prof. Dr. Schmidt-Räntsch und
die Richterinnen Dr. Brückner und Weinland
beschlossen:

Tenor:

Die Rechtsbeschwerde gegen den Beschluss der 3. Zivilkammer des Landgerichts Rostock vom 7. Januar 2011 wird auf Kosten der Beteiligten zu 1 zurückgewiesen.

Der Gegenstandswert des Rechtsbeschwerdeverfahrens beträgt 511.291,88 € für die Vertretung der Gläubigerin und 4.000 € für die Vertretung der Beteiligten zu 1.

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