BGH, 07.07.2010 - 2 StR 100/10 - Anforderungen an die Begründung der Bemessung von Schmerzensgeldbeträgen bei einem Adhäsionsanspruch

Bundesgerichtshof
Beschl. v. 07.07.2010, Az.: 2 StR 100/10
Gericht: BGH
Entscheidungsform: Beschluss
Datum: 07.07.2010
Referenz: JurionRS 2010, 21653
Aktenzeichen: 2 StR 100/10
 

Verfahrensgang:

vorgehend:

LG Bonn

Rechtsgrundlage:

§ 357 StPO

Verfahrensgegenstand:

Schwere räuberische Erpressung u. a.

Redaktioneller Leitsatz:

Eine Erstreckung der Aufhebung des Adhäsionsausspruchs auf einen Nichtrevidenten kommt grundsätzlich nicht in Betracht.

Der 2. Strafsenat des Bundesgerichtshofs hat
auf Antrag des Generalbundesanwalts und nach Anhörung des Beschwerdeführers
am 7. Juli 2010
gemäß § 349 Abs. 2 und 4 StPO
beschlossen:

Tenor:

  1. 1.

    Auf die Revision des Angeklagten S. wird das Urteil des Landgerichts Bonn, soweit es ihn betrifft, im Adhäsionsausspruch (Ziff. II IV des Tenors) und im Kostenausspruch, soweit er zur Tragung der besonderen Kosten des Entschädigungsverfahrens verurteilt ist, aufgehoben.

    Von einer Entscheidung über den Entschädigungsantrag der Adhäsionsklägerin wird abgesehen.

  2. 2.

    Die weitergehende Revision wird verworfen.

  3. 3.

    Der Beschwerdeführer hat die Kosten seines Rechtsmittels zu tragen. Die durch das Adhäsionsverfahren entstandenen gerichtlichen Auslagen werden der Staatskasse auferlegt. Die sonstigen durch dieses Verfahren erwachsenen Auslagen trägt jeder Beteiligte selbst.

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