BGH, 06.07.2009 - AnwZ (B) 26/09 - Mindestanforderungen an die Einrichtung einer Kanzlei und Rechtmäßigkeit des Widerrufs einer Zulassung zur Rechtsanwaltschaft aufgrund nicht mehr durchführbarer Postzustellungen

Bundesgerichtshof
Beschl. v. 06.07.2009, Az.: AnwZ (B) 26/09
Gericht: BGH
Entscheidungsform: Beschluss
Datum: 06.07.2009
Referenz: JurionRS 2009, 18842
Aktenzeichen: AnwZ (B) 26/09
 

Verfahrensgang:

vorgehend:

AGH Nordrhein-Westfalen - 26.09.2008 - AZ: 1 AGH 54/08

Rechtsgrundlagen:

§ 14 Abs. 3 Nr. 4 BRAO

§ 27 Abs. 1 BRAO

§ 36a Abs. 2 S. 1 BRAO

Fundstellen:

BRAK-Mitt 2009, 240

NJW-RR 2009, 1577-1578

Verfahrensgegenstand:

Widerruf der Zulassung zur Rechtsanwaltschaft

Der Bundesgerichtshof, Senat für Anwaltssachen, hat
durch
den Vorsitzenden Richter Dr. Ganter,
die Richter Dr. Ernemann und Dr. Schmidt-Räntsch,
die Richterin Lohmann,
die Rechtsanwälte Dr. Martini, Prof. Dr. Quaas und Dr. Braeuer
nach mündlicher Verhandlung am 6. Juli 2009
beschlossen:

Tenor:

Auf die sofortige Beschwerde des Antragstellers werden der Beschluss des 1. Senats des Anwaltsgerichtshofs des Landes Nordrhein-Westfalen vom 26. September 2008 und der Widerrufsbescheid der Antragsgegnerin vom 26. März 2008 aufgehoben.

Gerichtskosten werden nicht erhoben. Auslagen werden nicht erstattet.

Der Geschäftswert für das Beschwerdeverfahren wird auf 50.000 EUR festgesetzt.

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