BGH, 05.10.2011 - 4 StR 423/11 - Ablehnung eines Beweisantrags auf Verlesung eines ca. 100 Seiten umfassenden Briefes mangels Konkretisierung von einzelnen Textpassagen

Bundesgerichtshof
Beschl. v. 05.10.2011, Az.: 4 StR 423/11
Gericht: BGH
Entscheidungsform: Beschluss
Datum: 05.10.2011
Referenz: JurionRS 2011, 26692
Aktenzeichen: 4 StR 423/11
 

Verfahrensgang:

vorgehend:

LG Saarbrücken - 07.04.2011

Fundstelle:

StraFo 2011, 511

Verfahrensgegenstand:

Anstiftung zur schweren räuberischen Erpressung u.a.

Der 4. Strafsenat des Bundesgerichtshofs hat auf Antrag des Generalbundesanwalts und nach Anhörung der Beschwerdeführerin am 5. Oktober 2011 gemäß § 349 Abs. 2 StPO beschlossen:

Tenor:

Die Revision der Angeklagten gegen das Urteil des Landgerichts Saarbrücken vom 7. April 2011 wird mit der Maßgabe als unbegründet verworfen, dass

  1. a)

    in der Urteilsformel die Worte "in einem besonders schweren Fall" und "gemeinschaftlichem" entfallen,

  2. b)

    die Höhe des Tagessatzes der wegen versuchten Betrugs verhängten Geldstrafe auf 1 Euro festgesetzt wird.

Die Beschwerdeführerin hat die Kosten des Rechtsmittels zu tragen.

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