BGH, 05.05.2011 - VII ZR 28/10 - Besteller kann ein untaugliches Angebot i.R.e. nur auf eine bestimmte Weise durchzuführenden Mängelbeseitigung zurückweisen

Bundesgerichtshof
Urt. v. 05.05.2011, Az.: VII ZR 28/10
Gericht: BGH
Entscheidungsform: Urteil
Datum: 05.05.2011
Referenz: JurionRS 2011, 16462
Aktenzeichen: VII ZR 28/10
 

Verfahrensgang:

vorgehend:

LG Aschaffenburg - 16.07.2009 - AZ: 1 O 459/04

OLG Bamberg - 21.01.2010 - AZ: 1 U 124/09

Fundstellen:

BauR 2011, 1336-1338

BauSV 2011, 80

BBB 2011, 61

DAR 2011, 465

DB 2011, 8

IBR 2011, 398

JurBüro 2011, 554

MDR 2011, 782

NJ 2011, 6

NJW 2011, 6

NJW 2011, 1872-1874

NJW-Spezial 2011, 366

NZBau 2011, 413-414

NZM 2011, 555-556

UBB 2011, 10-11

WM 2011, 1718-1720

ZAP 2011, 912

ZAP EN-Nr. 576/2011

ZfBR 2011, 550-551

ZGS 2011, 296

Amtlicher Leitsatz:

Ist die Mängelbeseitigung nur auf eine bestimmte Weise möglich, ist der Unternehmer verpflichtet, diese vorzunehmen. Der Besteller kann ein dieser Verpflichtung nicht entsprechendes und damit untaugliches Angebot von vornherein zurückweisen (Bestätigung von BGH, Urteil vom 13. Dezember 2001 - VII ZR 27/00, BGHZ 149, 289, 293).

Der VII. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat
auf die mündliche Verhandlung vom 5. Mai 2011
durch
den Vorsitzenden Richter Prof. Dr. Kniffka,
den Richter Dr. Kuffer,
den Richter Bauner,
die Richterin Safari Chabestari und
den Richter Dr. Eick
für Recht erkannt:

Tenor:

Auf die Revision des Klägers wird das Urteil des 1. Zivilsenats des Oberlandesgerichts Bamberg vom 21. Januar 2010 aufgehoben.

Die Sache wird zur neuen Verhandlung und Entscheidung, auch über die Kosten des Revisionsverfahrens, an einen anderen Senat des Berufungsgerichts zurückverwiesen.

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