BGH, 05.05.2011 - III ZR 91/10 - Eine Nachmeldung bei zwischen der ersten Meldung und der sachverständigen Schadensbegutachtung auftretender Wildschäden ist erforderlich

Bundesgerichtshof
Urt. v. 05.05.2011, Az.: III ZR 91/10
Gericht: BGH
Entscheidungsform: Urteil
Datum: 05.05.2011
Referenz: JurionRS 2011, 16316
Aktenzeichen: III ZR 91/10
 

Verfahrensgang:

vorgehend:

AG Weißwasser - 15.10.2009 - AZ: 6 C 149/08

LG Görlitz - 27.04.2010 - AZ: 2 S 93/09

Fundstellen:

MDR 2011, 849-850

NJW-RR 2011, 1106-1109

VersR 2011, 1521-1524

Amtlicher Leitsatz:

BJagdG § 34 Satz 1

Zur Erforderlichkeit der Nachmeldung neuer, zwischen der ersten Meldung und der sachverständigen Schadensbegutachtung auftretender Wildschäden bei landwirtschaftlich genutzten Flächen (im Anschluss an BGH, Urteil vom 15. April 2010 - III ZR 216/09, VersR 2010, 1318).

Der III. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat
auf die mündliche Verhandlung vom 5. Mai 2011
durch
den Vizepräsidenten Schlick sowie
die Richter Dr. Herrmann, Wöstmann, Hucke und Seiters
für Recht erkannt:

Tenor:

Die Revision des Beklagten gegen das Urteil der 2. Zivilkammer des Landgerichts Görlitz vom 27. April 2010 wird als unzulässig verworfen.

Auf die Revision des Klägers wird dieses Urteil im Kostenpunkt und insoweit aufgehoben, als zu seinem Nachteil erkannt worden ist. In diesem Umfang wird die Sache zur neuen Verhandlung und Entscheidung, auch über die Kosten des Revisionsrechtszugs, an das Berufungsgericht zurückverwiesen.

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